Rauchen während der Schwangerschaft

Autor: Sven
14. Dezember 2011

Rauchen während der Schwangerschaft führt nicht nur zu einem Entzug für das Neugeborene nach der Geburt, sondern kann auch wesentlich dramatischere Konsequenzen für das Ungeborene haben, wie Allergien, Unterentwicklung, Frühgeburten oder sogar Plötzlicher Kindstod.

Rauchen ist für einen Fötus noch um ein Vielfaches schädlicher als für einen erwachsenen Menschen. Und die Schädigung beginnt nicht erst bei der Schwangerschaft, sondern schon viel früher. Die Spermien eines Rauchers haben eine wesentlich schlechtere Qualität und Raucherinnen werden oftmals schwieriger schwanger als Nichtraucher.

Die Zigarette

Das Nikotin, als gesundheitsgefährdender Stoff in den Zigaretten, ist nur eine bedenkliche Substanz. Viele Stoffen entstehen erst beim Abbrennen der Zigarette; so enthält der Rauch über 4000 verschiedene Inhaltsstoffe, u.a. Teer, Arsen, Blei und Blausäure, von denen 43 sehr wahrscheinlich krebserregend sind.

Verringerte Größe und Gewicht bei Babys von Rauchern

Ein Fötus, der während der Schwangerschaft einem täglichen Konsum von mindestens sieben Zigaretten ausgesetzt ist, wiegt deutlich weniger als gleichaltige Föten und ist meistens auch kleiner. Dies ist zurückzuführen auf die Gefäßverengungen, die durch das Rauchen entstehen, und eine schlechtere Nähr- und Sauerstoffversorgung verursachen.

Gehirn, Immunsystem und Konzentration sind deutlich schlechter

In Studien wurde erkannt, dass es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Rauchen während der Schwangerschaft und einem niedrigen Intelligenzquotienten (IQ) des Kindes gibt. Erwachsene, deren Mütter während der Schwangerschaft rauchten, haben im Durchschnitt einen niedrigeren IQ. Zusätzlich haben sie eine erhöhtes Risiko an Asthma und Allergien zu erkranken und ein dreifach erhöhtes Risiko unter Hyperaktivität oder Konzentrationsstörungen zu leiden.

Frühgeburt und Plötzlicher Kindstod

Nikotin regt die Wehenfähigkeit an und verursacht Frühgeburten. Außerdem sterben die Babys von Raucherinnen fünfmal so oft an Plötzlichem Kindstod wie die Säuglinge von Nichtraucherinnen.

Mit dem Rauchen aufhören

Ein Baby entwickelt sich wesentlich besser und gesünder, wenn es im Bauch einer Nichtraucherin aufwächst. Doch es betrifft nicht nur die Mütter, sondern es wurde nachgewiesen, dass auch Passivrauchen erheblich die Gesundheit eines Embryos gefährdet, sodass auch der Partner das Rauchen aufgeben sollte. Weitere Fragen zur Gesundheit& Krankheit und welche medizinischen Unterstützungen beim Aufhören gegeben werden, erläutert jeder Arzt.

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