Nikotinpflaster - Hilfe oder Geldrausschmiss?
Nikotinpflaster sind Präparate, welche Nikotin enthalten. Sie dienen der Abgewöhnung des Rauchens und werden unter Aufsicht eines Arztes verwendet. Sie funktionieren, indem sie das Nikotin, welches bisher durch das Rauchen inhaliert wurde, ersetzen.
Die bei einer Abhängigkeit von Nikotin entstehenden Entzugserscheinungen werden demnach verringert. Die Art, wie Nikotin aufgenommen wird ist von entscheidender Bedeutung. Durch Tierversuche ist bewiesen worden, dass es bei bei einer langsamen Aufnahme nicht zu einer Sucht kommt. Wird hingegen das Nikotin durch Inhalieren oder sogar intravinös zugeführt, gelangt es sehr schnell ins Gehirn und es macht süchtig. Eine langsame beständige Zufuhr bewirkt keine Sucht. Der Grund dafür liegt darin, dass das Gehirn durch die langsame Zufuhr keine Verbindung zwischen Pflaster und Nikotin herstellt.
Inhaltsstoffe der Nikotinpflaster ist das Alkaloid Nikotin. Es ist niedrig dosiert und wird in bestimmten Intervallen über die Haut an den Körper abgegeben.
Nikotinpflaster sind in drei Stärken erhältlich. Sie ersetzten 10, 20 oder 30 Zigaretten pro Tag. Empfehlenswert sind sie für Raucher, die relativ stark abhängig sind und somit täglich einen hohen Zigarettenverbrauch aufweisen.
Dank den Nikotinpflaster konnte ich als Kettenraucherin das Rauchen aufgeben.
Ich rauchte 35 Zigaretten täglich und hatte durch die Pflaster praktisch keine Entzugserscheinungen.
Gleichzeitig habe ich mich im Internet bei einer Selbsthilfegruppe angemeldet.
Nun bin ich seit 1 Jahr rauchfrei
Ich habe so ca. ein Bigpack geraucht am Tag.
Mit Hilfe der Pflaster hatte ich auch so gut
wie kein Verlangen mehr nach der Zigarette.
Habe jedoch nach ungefähr 6 Wochen allergisch
auf die Pflaster reagiert und mache nun mit den
Kaugummis weiter.

