Paris teilt die Meinungen der Bevölkerung in zwei Lager. Grund ist die Umsetzung des neuen Nichtraucherschutzgesetzes, dass Gastronomiebetrieben ermöglicht, auch ihren Außenbereich als rauchfreie Zone zu deklarieren.
Was am Anfang nur von wenigen Wirten in der französischen Hauptstadt umgesetzt wurde, findet immer größeren Anklang in der Pariser Gastronomieszene und auch in anderen französischen Städten. Immer mehr Terrassen von Cafes und Kneipen werden zum Nichtrauchergebiet erklärt. Viele Gastronomiebetreibende sehen jedoch die zwei Gesichter, die die Umsetzung des neuen Gesetztes mit sich bringt: Das Nichtraucher Klientel begrüßt die Neuerung und entlohnt die Wirte mit größerem Gewinn, wohingegen die rauchenden Stammkunden als Kundschaft ausbleiben und die Zahlen in den Keller treiben.
Die Umsetzung des Rauchverbots wird durch die Vereinigung für die Rechte der Nichtraucher (DNF) unterstützt. Eine Internetseite, auf der sich Cafes und Restaurants befinden, in denen sich Nichtraucher künftig ihren Gaumenfreuden widmen können, ohne vom lästigen blauen Dunst gequält zu werden, ist seitens der DNF in Planung.
Die Verfechter des strikten Nichtrauchergesetzes fühlen sich dagegen in ihrer Freiheit eingeschränkt und vergleichen das neue Nichtraucherschutzgesetz mit „Diktatur“.
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Seit der Einführung des Rauchverbotes in deutschen Gaststätten, Cafes und öffentlichen Gebäuden ist dies ein großes Streitthema in der Bevölkerung. Die einen fühlen sich diskriminiert, wollen rauchen, überall, jederzeit. Die andere Seite kämpft eifrig dafür, dass das Verbot weiter ausgedehnt wird. Die Diskussionen in der Bevölkerung ist da noch nicht genug, so hat jedes Bundesland mehr oder minder seine eigene bzw. Ausnahme von der Regel.
In Berlin gilt das allgemeine Rauchverbot seit Januar 2008 für öffentliche Gebäude des Stadtstaates. Gleiches gilt für Bars, Gaststätten, Kneipen, Restaurants und Diskotheken. Ausnahmen werden für Gaststätten mit geschlossenen Räumen extra für Raucher gemacht, solang Angestellte und nicht rauchende Gäste dadurch nicht gefährdet werden.
Explizit gilt das Rauchverbot auch für Kinder- und Jugendeinrichtungen, wobei man hier davon ausgehen sollte, dass dies grundsätzlich, ohne gesetzliche Grundlage, untersagt sein sollte.
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Kaugummis können durchaus das Verlangen nach Nikotin stillen. Aber oftmals steckt hinter dem Rauchen reine Gewohnheit. Belohnung, Stress oder einfach nur das Festhalten der Zigarette können häufige Gründe sein.
An diesen Denkweisen bauen Nichtraucher Seminare auf. Volkshochschulen und Psychologen bieten diverse Seminare an. Jeder hat die besten Seminare um sich von dem Glimmstängel endgültig loszusagen. Dabei werden verschiedene Aspekte zur Motivation ausgenutzt.
Eine typische Verhaltenstherapie zur Rauchentwöhnung kann dabei lediglich zur psychologischen Unterstützung herangezogen werden. In diesen Seminaren sollen vor allem Verführungssituationen erkannt und kontrolliert überwunden werden.
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Die häufigsten Ursachen für die Entstehung des Lungenkrebses, auch Bronchial Karzinom genannt, liegen im Alkohol und werden vor allem durch zu viel Tabakkonsum, sprich das Rauchen , verursacht.
Aber auch Nicht- bzw. Passivraucher sind stark von der Krankheit betroffen, weil sie durch den eingeatmeten Rauch, die enthaltenen und gefährlichsten Stoffe wie Teer und Nikotin zu sich nehmen, die für den Körper am schädlichsten sind. 90 % aller Menschen, die heute an Lungenkrebs leiden, waren früher sehr starke Raucher. Durch Verzicht auf das Rauchen könnten jährlich 50000
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Das als Kreislauf- oder auch Nervengift bezeichnete Nikotin fällt unter den Sammelbegriff Drogen.Es ist im Tabak enthalten und gelangt zum Beispiel beim Rauchen über die Lunge in den Blutkreislauf des Rauchers.
Dort erst einmal angekommen, entfaltet das Nikotin ungehindert seine Wirkung auf den Organismus.Der Blutdruck steigt, der Puls wird schneller und die Körpertemperatur sinkt. Diese Symptome treten unmittelbar während und nach der Nikotinaufnahme auf.
Da Nikotin durch seine Wirkung auf das Nervensystem diesem einen Belohnungseffekt vortäuscht, kann es sehr schnell körperlich, aber auch psychisch abhängig machen.Der Zustand während eines erhöhtem Nikotinspiegels wird als angenehm empfunden. Sinkt das Level nach der zuletzt gerauchten Zigarette wieder, besteht das Bedürfnis, erneut zu rauchen. Die Sucht ist nicht mehr zu verleugnen.
Es treten mehr oder weniger Entzugserscheinungen, wie etwa Händezittern, innere Unruhe, Gereiztheit usw. auf. Das macht es so schwer, mit dem Rauchen aufzuhören. Deshalb gibt es Nikotin mittlerweile in der Apotheke in Form von Kaugummis, Dragees oder Nikotinpflastern, welche auf die Haut geklebt werden.
Sie können bei der Raucherentwöhnung eine echte Hilfe sein, weil so der Körper lernt, mit weniger und schließlich ganz ohne Nikotin aus zukommen.
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