Sich das Rauchen im Alter abzugewöhnen ist schwer. Wer auf ein Leben als Kettenraucher zurückblickt und einen Umzug ins Pflegeheim plant, dem bleibt aber aufgrund des Nichtraucherschutzes kaum noch eine Wahl.
Um sich das Rauchen abzugewöhnen, ist man nie zu alt. Viele Kettenraucher wie etwa auch Altkanzler Helmut Schmidt denken aber gar nicht dran, auf ihre Zigaretten zu verzichten. Selbst Umfassende Nichtraucherschutzgesetze halten den betagten Politiker nicht davon ab, in öffentlichen Räumen zu qualmen. Der kettenrauchende Normalbürger allerdings kann sich dem Gesetz nicht so einfach entziehen und bekommt die Auswirkungen sogar im Privatleben zu spüren. Denn befindet sich die Wohnung und damit der neue Lebensmittelpunkt in einem Pflegeheim, so muss er unter Umständen ganz dem blauen Dunst entsagen und sich das Rauchen im Alter noch abgewöhnen.
Rauchen im Alter: In den meisten Pflegeheimen ist das ohnehin nicht mehr möglich,
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Rauchen ist ungesund! Wissen wir, es kann wohl kaum jemand umhin, dass nicht mitzubekommen. Doch was genau macht die Zigarette so gefährlich? Was sind die bösen Inhaltsstoffe und was verursachen sie?
In einer einzelnen Zigarette gibt es mehr als 3800 chemische Verbindungen; von all diesen Inhaltsstoffen sind über 200 giftig, mindestens 40 sind krebserregend (kanzerogen) und viele weitere stehen im Verdacht kanzerogen zu sein.
Die Inhaltsstoffe einer Zigarette lassen sich, grob gesehen, in vier verschiedene Kategorien einteilen: Nikotin, das die Sucht/ die Abhängigkeit auslöst, Reizgase, die eine chronische Bronchitis und sehr wahrscheinlich auch Krebs auslösen können, Teerstoffe, die in jedem Fall kanzerogen sind (ein Raucher, der täglich eine Schachtel Zigaretten raucht, nimmt im Jahr eine Tasse Teer zu sich) und Kohlenmonoxid, das den Sauerstofftransport erschwert.
Als sehr gefährlich und Krebs auslösend, gilt das Teer. Es verklebt die Flimmerhärchen in der Lunge und den Atemröhren und der Raucher kann nach einer gewissen Zeit nicht mehr den Staub und die Feinpartikel heraushusten.
Gefährliche und sehr ungesunde Inhaltsstoffe sind auch die Schwermetalle, die über den Zigarettenrauch den Weg in das Innere des Körpers finden und sich dort absetzen.
Nitrosamine sind sehr giftige Stickstoffoxydgemische. Sie entstehen erst durch die Hitze beim Verbrennen der Zigarette und gelten als besonderes kanzerogen.
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Rauchen während der Schwangerschaft führt nicht nur zu einem Entzug für das Neugeborene nach der Geburt, sondern kann auch wesentlich dramatischere Konsequenzen für das Ungeborene haben, wie Allergien, Unterentwicklung, Frühgeburten oder sogar Plötzlicher Kindstod.
Rauchen ist für einen Fötus noch um ein Vielfaches schädlicher als für einen erwachsenen Menschen. Und die Schädigung beginnt nicht erst bei der Schwangerschaft, sondern schon viel früher. Die Spermien eines Rauchers haben eine wesentlich schlechtere Qualität und Raucherinnen werden oftmals schwieriger schwanger als Nichtraucher.
Die Zigarette
Das Nikotin, als gesundheitsgefährdender Stoff in den Zigaretten, ist nur eine bedenkliche Substanz. Viele Stoffen entstehen erst beim Abbrennen der Zigarette; so enthält der Rauch über 4000 verschiedene Inhaltsstoffe, u.a. Teer, Arsen, Blei und Blausäure, von denen 43
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Das Raucherbein ist die gängige Bezeichnung für eine spezielle arterielle Erkrankung. Rauchen ist zwar nicht die einzige Ursache, die zu dieser Krankheit führen kann, stellt aber einen sehr hohen Risikofaktor dar.
Bei einer peripheren arteriellen Verschlusserkrankung, kurz pAVK, handelt es sich um eine krankhafte Verengung der Arterien in den Beinen, kann unter Umständen aber auch in den Armen vorkommen.
Da das Rauchen einen hohen Risikofaktor darstellt, an pAVK zu erkranken, spricht man bei betroffenen Beinarterien auch oft von einem Raucherbein. Eine weitere Bezeichnung ist “Schaufensterkrankheit” aufgrund der Pausen, die viele betroffene Personen
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Paris teilt die Meinungen der Bevölkerung in zwei Lager. Grund ist die Umsetzung des neuen Nichtraucherschutzgesetzes, dass Gastronomiebetrieben ermöglicht, auch ihren Außenbereich als rauchfreie Zone zu deklarieren.
Was am Anfang nur von wenigen Wirten in der französischen Hauptstadt umgesetzt wurde, findet immer größeren Anklang in der Pariser Gastronomieszene und auch in anderen französischen Städten. Immer mehr Terrassen von Cafes und Kneipen werden zum Nichtrauchergebiet erklärt. Viele Gastronomiebetreibende sehen jedoch die zwei Gesichter, die die Umsetzung des neuen Gesetztes mit sich bringt: Das Nichtraucher Klientel begrüßt die Neuerung und entlohnt die Wirte mit größerem Gewinn, wohingegen die rauchenden Stammkunden als Kundschaft ausbleiben und die Zahlen in den Keller treiben.
Die Umsetzung des Rauchverbots wird durch die Vereinigung für die Rechte der Nichtraucher (DNF) unterstützt. Eine Internetseite, auf der sich Cafes und Restaurants befinden, in denen sich Nichtraucher künftig ihren Gaumenfreuden widmen können, ohne vom lästigen blauen Dunst gequält zu werden, ist seitens der DNF in Planung.
Die Verfechter des strikten Nichtrauchergesetzes fühlen sich dagegen in ihrer Freiheit eingeschränkt und vergleichen das neue Nichtraucherschutzgesetz mit „Diktatur“.
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Seit der Einführung des Rauchverbotes in deutschen Gaststätten, Cafes und öffentlichen Gebäuden ist dies ein großes Streitthema in der Bevölkerung. Die einen fühlen sich diskriminiert, wollen rauchen, überall, jederzeit. Die andere Seite kämpft eifrig dafür, dass das Verbot weiter ausgedehnt wird. Die Diskussionen in der Bevölkerung ist da noch nicht genug, so hat jedes Bundesland mehr oder minder seine eigene bzw. Ausnahme von der Regel.
In Berlin gilt das allgemeine Rauchverbot seit Januar 2008 für öffentliche Gebäude des Stadtstaates. Gleiches gilt für Bars, Gaststätten, Kneipen, Restaurants und Diskotheken. Ausnahmen werden für Gaststätten mit geschlossenen Räumen extra für Raucher gemacht, solang Angestellte und nicht rauchende Gäste dadurch nicht gefährdet werden.
Explizit gilt das Rauchverbot auch für Kinder- und Jugendeinrichtungen, wobei man hier davon ausgehen sollte, dass dies grundsätzlich, ohne gesetzliche Grundlage, untersagt sein sollte.
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Kaugummis können durchaus das Verlangen nach Nikotin stillen. Aber oftmals steckt hinter dem Rauchen reine Gewohnheit. Belohnung, Stress oder einfach nur das Festhalten der Zigarette können häufige Gründe sein.
An diesen Denkweisen bauen Nichtraucher Seminare auf. Volkshochschulen und Psychologen bieten diverse Seminare an. Jeder hat die besten Seminare um sich von dem Glimmstängel endgültig loszusagen. Dabei werden verschiedene Aspekte zur Motivation ausgenutzt.
Eine typische Verhaltenstherapie zur Rauchentwöhnung kann dabei lediglich zur psychologischen Unterstützung herangezogen werden. In diesen Seminaren sollen vor allem Verführungssituationen erkannt und kontrolliert überwunden werden.
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Die häufigsten Ursachen für die Entstehung des Lungenkrebses, auch Bronchial Karzinom genannt, liegen im Alkohol und werden vor allem durch zu viel Tabakkonsum, sprich das Rauchen , verursacht.
Aber auch Nicht- bzw. Passivraucher sind stark von der Krankheit betroffen, weil sie durch den eingeatmeten Rauch, die enthaltenen und gefährlichsten Stoffe wie Teer und Nikotin zu sich nehmen, die für den Körper am schädlichsten sind. 90 % aller Menschen, die heute an Lungenkrebs leiden, waren früher sehr starke Raucher. Durch Verzicht auf das Rauchen könnten jährlich 50000
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Das als Kreislauf- oder auch Nervengift bezeichnete Nikotin fällt unter den Sammelbegriff Drogen.Es ist im Tabak enthalten und gelangt zum Beispiel beim Rauchen über die Lunge in den Blutkreislauf des Rauchers.
Dort erst einmal angekommen, entfaltet das Nikotin ungehindert seine Wirkung auf den Organismus.Der Blutdruck steigt, der Puls wird schneller und die Körpertemperatur sinkt. Diese Symptome treten unmittelbar während und nach der Nikotinaufnahme auf.
Da Nikotin durch seine Wirkung auf das Nervensystem diesem einen Belohnungseffekt vortäuscht, kann es sehr schnell körperlich, aber auch psychisch abhängig machen.Der Zustand während eines erhöhtem Nikotinspiegels wird als angenehm empfunden. Sinkt das Level nach der zuletzt gerauchten Zigarette wieder, besteht das Bedürfnis, erneut zu rauchen. Die Sucht ist nicht mehr zu verleugnen.
Es treten mehr oder weniger Entzugserscheinungen, wie etwa Händezittern, innere Unruhe, Gereiztheit usw. auf. Das macht es so schwer, mit dem Rauchen aufzuhören. Deshalb gibt es Nikotin mittlerweile in der Apotheke in Form von Kaugummis, Dragees oder Nikotinpflastern, welche auf die Haut geklebt werden.
Sie können bei der Raucherentwöhnung eine echte Hilfe sein, weil so der Körper lernt, mit weniger und schließlich ganz ohne Nikotin aus zukommen.
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